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Honigberger Heimattreffen

veröffentlicht um 22.08.2011, 05:18 von Christian Chelu   [ aktualisiert: 23.08.2011, 00:30 ]
Honigberger Heimattreffen

August 2011
 

Nachdem sich das erste Honigberger Heimattreffen in 2009 erfolgreich bewiesen hat, haben sich die in Deutschland lebenden Honigbergern entschlossen auch das 2. Begegnungsfest zu organisieren.

Bereits eine Woche vor dem Heimattreffen, trafen etwa 130 ausgewanderte Honigberger in ihrer Heimatortschaft ein. In einer von hoher Altersdurchschnitt geprägten siebenbürgisch-sächsischen Gesellschaft, fiel vor allem der immer mehr an Bedeutung gewinnenden Anteil der jungen Heimatbesucher auf. Die Teilnehmerzahl an und für sich, erfuhr eine bemerkenswerte positive Entwicklung. Wenn bei dem letzten Treffen knapp 100 Personen teilnahmen, kamen bei dem diesjährigen Heimattreffen über 220 Honigberger zusammen.

Am Samstag, den 13. August 2011, versammelten sich die Teilnehmer im Gemeindesaal, ein Ort wo die meisten von Ihnen wichtige Momente im Leben (mit)gefeiert haben. Diesen Anlass haben alle genutzt, um zusammen mit alten Bekannten im Heimatort zu feiern, so wie es früher einmal war. Die Begrüßungsreden von Kuratorin Erika Popescu, Vorsitzende der HOG Anneliese Madlo, Pfarrer Kurt Boltres, Lektorin Ingeborg Filipescu und Bürgermeister Mihai Disor betonten noch einmal die Wichtichkeit der Zusammenarbeit zwischen der HOG und den Hiergebliebenen. Dabei wurden Danksagungen an Kuratorin und Presbyterium, an HOG und an alle Helfer ausgesprochen. Die wichtigsten aufgezählten Leistungen sind: die Sanierung des Pfarrhauses und des Friedhofes, die Tätigkeit des Honigberger Chores, die Einrichtung des Heimatmuseums und die Gestaltung der Internetseite www.honigberger.com. Der Tag wurde von sächsischen Gerichten, Blasmusik, Tanz und gute Laune geprägt.

Der darauf folgende Sonntag begann mit dem Festgottesdienst. Für die musikalische Gestaltung sorgte Familie Pepelea (Orgel und Geige), und der Honigberger Chor geleitet von Diana Baldea, welche zum Abschluss das Auditorium mit der Darbietung von ”Ave Maria” beeindruckt hat. Im Anschluss an den Gottesdienst wurden die Verstorbenen am Heldendenkmal und am Friedhof geehrt, mit dem Beistand der Blaskapelle.

Den restlichen Tag verbrachten die Honigberger Sachsen bei einem Grillfest mit Tanz und gute Laune bis spät in die Nacht.

Die ausgewanderten Honigberger konnten am 13. und 14 August 2011 die stark bleibende Verbindung zu der alten Heimat und den hier gebliebenen noch einmal bestätigen.
 
 
 
 
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