Aktuelles

Armaturenfabrik Franz Schneider spendet warme Mahlzeiten unseren hilfsbedürftigen Gemeindemitgliedern

veröffentlicht um 27.03.2020, 02:38 von Christian Chelu   [ aktualisiert: 27.03.2020, 03:02 ]

     

Die Coronavirus-Pandemie: apokalyptische Nachrichten, überstürzte Updates, tiefgreifende Maßnahmen der Regierung um die Infizierungskurve abzuflachen – alles in Einem, ein außerordentlich negativer Einfluss auf unseren Alltag. Vor allem die älteren Gemeindemitglieder nehmen das Risiko einer Infizierung mit Sorgen zur Kenntnis, halten sich an die Ausgangssperre und müssen z.B. auf den täglichen Einkauf am Laden an der Ecke verzichten - wie soll man sich dann unter diesen Umständen ernähren?

Auf einer anderen Ebene, gibt es die Unternehmen welche auch mit den Auswirkungen dieser Krise zu ringen haben: Produktionsstopp, Umsatzverlust, drastisch gekürzte Einnahmen. Verständlicherweise konzentrieren sich Unternehmen in solchen Zeiten fast ausnahmslos auf Maßnahmen zur Eindämmung der nun folgenden Verluste.

Es gibt aber in Honigberg ein Unternehmen, welches neben den eigenen wirtschaftlichen Engpässen, auch die Not einiger Gemeindemitglieder erkannt hat! Armaturenfabrik Franz Schneider SRL, denkt an das soziale Umfeld und hat gezielt unserer Kirchengemeinde angeboten, täglich warme Mahlzeiten an ältere, alleinstehende und hilfsbedürftige Personen aus unserer Gemeinde zu spenden.

Wir danken für diese Großzügigkeit - unsere Kirchengemeinde schätzt diese Hilfe sehr! Diese Geste zeugt von Zusammenhalt, Empathie und gibt uns die Zuversicht dass diese Schwelle gemeinsam überwindbar ist.

Martin Graef, Honigberg

Unser Virus: der Kitsch

veröffentlicht um 06.03.2020, 06:42 von Christian Chelu   [ aktualisiert: 06.03.2020, 06:51 ]

Alles macht sich in diesen Tagen Sorgen um den Coronavirus. Verständlicherweise -oder auch nicht-, dreht sich nun alles um dieses Thema; alle andere Probleme werden verdrängt oder gar klein-geredet.

Nicht in der Honigberger Gemeinde! Der Coronavirus ist für uns ganz schnell in die zweite Ebene geraten. Wieso? Wir kämpfen hier in Honigberg gerade mit einem viel älteren, stärkeren und gemeineren Virus: der Virus der Habgier, des Geldmachens, der Korruption.

Empört mussten wir vor einigen Tagen feststellen, dass auf einmal ein farbiger Kitsch den Eingang in unsere ehrwürdige Kirchenburg „schmückt“. Niemand hat uns über dieses Vorhaben informiert, niemand hat uns um unsere Meinung gebeten, niemanden scheint es zu interessieren dass hier sonntags regelmäßig Gemeindemitglieder in den Gottesdienst gehen.

Dieses schamlose Ausnutzen unserer Kirchenburg ekelt uns an!

Dieses hat uns -die Vertreter der Honigberger Kirchengemeinde- bewegt eine Beschwerde einzureichen, in welcher eine offizielle Stellungnahme der Behörden angefordert wird. Wir werden alle rechtlichen Mittel einsetzen um diesen Schandfleck aus dem Weg zu räumen - so dass die Kirchenburg erneut, allein mit ihrem authentischem Anblick jeden Kirchengänger oder Besucher entzücken kann, so wie sie es seit Jahrhunderten, für zig Generationen getan hat.

Martin Graef, Honigberg


Gemeindebrief

veröffentlicht um 28.11.2018, 01:38 von Christian Chelu   [ aktualisiert: 20.01.2020, 08:00 ]

Der Gemeindebrief nr.125 von Pfarrer Kurt Boltres herausgegeben finden Sie jetzt auf der Internetseite. Laden Sie ihr persönliches Exemplar hier herunter:  http://www.honigberger.com/gemeindebrief

https://sites.google.com/a/honigberger.com/honigberg/aktuelles/gemeindebrief-1/125.jpg

DANKE

veröffentlicht um 21.10.2018, 04:44 von Christian Chelu   [ aktualisiert: 21.10.2018, 04:47 ]

DANKE

Wir wissen oft nicht, was in einem Wort mit 5 Buchstaben alles enthalten ist. Doch das Wort DANKE sagt vieles. Und manchmal geht dieser allgemeine Dank über seine eigenen Grenzen hinaus. Diese Erfahrung durfte unser Kirchenchor beim Treffen der Honigberger in Rothenburg o.d. Tauber auch machen. Keinem der Chormitglieder tat es leid der Einladung der HOG Honigberg zum Treffen gefolgt zu sein. Es war für alle ein Erlebnis besonderer Art. Nicht die musikalische Begleitung im Gottesdienst, das sind wir gewöhnt, und auch nicht der musikalische Programmpunkt in Rothenburg o.d. Tauber beim Treffen machten es aus und wert als Erlebnis bezeichnet zu werden, sondern die Art und Weise, wie wir als Kirchenchor empfangen und versorgt wurden. Es war eine Gemeinschaft, die wir bisher noch nicht kannten, die jedoch als selbstverständlich erlebt wurde. Diese Akzeptanz, die uns in verschiedenen Nachrichten über die modernen Medien erreichte, machten es aus, jetzt mit einem großen DANKE zu erwiedern.

Wir danken also den Organisatoren, den Sponsoren und allen Beteiligten für die Art und Weise der Begleitung, der Führung und der Duldung in dieser Zeit. Wir sind ganz eingenommen von diesem Gefühl und machen uns schon Sorgen bezüglich einer Revanche. Trotz allem fühlen wir uns verbunden mit allen in der Fremde lebenden Honigbergern, weil wir eines gemeinsam haben, und das ist die Heimat , unser Honigberg.

Also nochmals DANKE für die Tage in Rothenbug o.d. Tauber und für die bisherige Unterstützung unserer Aktivität, wie auch für zukünftliche Einsätze. Wie bisher möge uns der Gott, der Herr, begleiten mit seinem wunderbaren Segen.

DANKE

Der Honigberger Kirchenchor
Pfarrer Kurt Boltres


Neuer Museumsraum

veröffentlicht um 12.09.2018, 05:30 von Christian Chelu

Eine weitere Vorratskammer wurde saniert und als Museumsraum eingerichtet:




Reise des Honigberger Kirchenchores

veröffentlicht um 26.06.2018, 06:20 von Christian Chelu   [ aktualisiert: 27.06.2018, 03:43 ]

Reise des Honigberger Kirchenchores

Sommersonnenwende. Das ist immer die Zeit im Jahr, in welcher sich beim Honigberger Chor die Wanderlust breit macht und sämtliche Mitglieder das Fernweh packt. Dank grosszügiger Unterstützung unserer Gemeinde, konnte auch in diesem Jahr unser Chor die mittlerweile traditionell gewordene Reise antreten. Heuer ging es in die reizvolle Bistritzer Gegend, in eine Landschaft in welcher saftige Wiesen, unendliche Obstgärten, wohlgepflegte Weinberge einander ablösen. In grüne Täler eingebettet, sieht man schon von weitem ansehnliche Dörfer mit ihren alten Kirchtürmen - einige von ihnen noch aufwendig von Sachsen betreut, andere dem Verfall überlassen, aber auch einige wenige, welche mit der Zeit in fremden Besitz gelangt sind.

Auf unserer Chorreise hatten wir die Gelegenheit gleich mehrere solcher ‚entfremdeten‘ Bauten zu besichtigen. Als erste sei die schöne, imposante Bistritzer Stadtpfarrkirche erwähnt, welche aus verwalterischen Gründen an die lokalen Behörden entfremdet werden musste. Weiter, durften wir die stattliche Kirche in Tarpiu (einst Treppen) besichtigen, eine Kirche mit sehr guter Akustik, in welcher heute orthodoxe Gottesdienste abgehalten werden. Die Reise ging weiter zu einer anderen ‚aufgegebenen‘ Kirche, und zwar nach Monariu (einst Minarken), wo das einzige runde Kirchenschiff in Siebenbürgen zu bewundern ist und welches sich heutzutage im Besitz einer kleinen pentikostalen Glaubensgemeinde befindet. Die Kirche in Jelna (einst Senndorf), welche wir auch besichtigt haben, hatte nicht dasselbe Glück, von einer anderen Konfessionsgruppe übernommen zu werden. Nun sind hier leider nur noch efeuumrankte Ruinen zu sehen. Erfreulich ist jedoch dass die orthodoxe Kirche hier versucht mittels europäischer Mittel zumindest einen Teil des Chorraumes zu retten.

Gewiss haben wir in diesen ursprünglich schlichten Kirchenräumen, die eine oder andere ‚exotische‘ Inneneinrichtung mit kritischem, sächsisch-konservativem Auge betrachtet. Trotzdem kann man den kontinuierlichen Versuch der neuen Besitzer, diese Bauten zu retten und zu pflegen, nicht genug loben. Nur so konnte der Verfall verwehrt und der ursprüngliche Zweck des Sakralbaus -der Gottesdienst- fortgeführt werden.

Mit diesen Eindrücken kehrten wir heim, unseres Glückes bewusst eine sehr gut erhaltene Kirchenburg zu besitzen, mit neuer Hoffnung dass in der Honigberger Kirche noch viele Generationen ihren Chorgesang erklingen lassen werden. Diese Hoffnung haben leider schon viele aufgegeben...

Schade, denn -wie Perl S. Buck gesagt hat- „Die Hoffnung aufzugeben bedeutet, nach der Gegenwart auch die Zukunft preiszugeben.

Martin Graef jun., Honigberg



Fotoalbum:

https://photos.app.goo.gl/8kWxxvfurwNmz2zk8

Kalender 2018 - Luftaufnahmen der Kirchenburg

veröffentlicht um 21.12.2017, 05:28 von Christian Chelu   [ aktualisiert: 21.12.2017, 05:28 ]

Der neue Kalender der Honigberger Nachbarschaft in Deutschland ist in Honigberg angekommen. Jede Familie der Honigberger Gemeinde hat ein Exemplar bekommen. Wir danken herzlich dafür.

Sanierung der Wehrmauer

veröffentlicht um 24.11.2017, 12:49 von Christian Chelu   [ aktualisiert: 11.12.2017, 05:58 ]

Weitere Abschnitte des Wehrgangs werden in Kürze für Besucher freigegeben. Die Dächer mussten im Nordwestteil der Wehrmauer komplett erneuert werden und Schäden an Mauern und Wehrtürmen wurden beseitigt.


"neuer" Brunnen im Kirchhof

veröffentlicht um 22.11.2017, 22:36 von Christian Chelu   [ aktualisiert: 22.11.2017, 22:37 ]

Der Brunnen im Kirchhof wurde im mittelalterlichem Stil nachgebaut. Dabei wurden die unästhetische Betonplatte und Improvisationen beseitigt. 


Frauentracht im Museum

veröffentlicht um 15.11.2017, 04:21 von Christian Chelu   [ aktualisiert: 15.11.2017, 04:21 ]

Schließlich können wir unseren Besuchern auch eine sächsische Frauentracht präsentieren. Die Tracht, samt Gürtel, wurde von Hannelore Farsch zur Verfügung gestellt. Wir danken ihr herzlich dafür.

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